Kati Kunze

Kati Kunze

Fachanwältin für Arbeitsrecht

Kati Kunze ist Partnerin der Kanzlei, Fachanwältin für Arbeitsrecht und hat den Fachanwaltslehrgang für Gesellschaftsrecht absolviert.

Ihr Tätigkeitsschwerpunkt liegt in der laufenden arbeits- und gesellschaftsrechtlichen Betreuung von Unternehmen sowie deren Begleitung bei Umstrukturierungen.

Kati Kunze berät zudem bei der Begründung und Abwicklung von Anstellungs- und Dienstverhältnissen und bei der Ausgestaltung von Vergütungssystemen für Führungskräfte.

Sie berät in Fragen der Managerhaftung, insbesondere zur D&O Versicherung und der Nachhaftung. Ein weiterer Tätigkeitsschwerpunkt ist die arbeitsrechtliche Vertretung bei unternehmensinternen Ermittlungen.

Kati Kunze berät Gesellschafter und Geschäftsführer und unterstützt bei der Gründung ihrer Gesellschaften.

Sie hat umfangreiche Prozesserfahrung bei der Vertretung in allen arbeitsgerichtlichen Instanzen bis hin zum Bundesarbeitsgericht in Erfurt. Besondere Erfahrung hat sie in der Bearbeitung von Compliance- und Haftungsfällen.

Kati Kunze ist Mitglied des Vorstandes der Rechtsanwaltskammer Berlin.

Sprachen: Deutsch und Englisch

 

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Nachvertragliche Wettbewerbsverbote sollen den Wechsel von Know-How-Trägern zur Konkurrenz zumindest einschränken. Die Entscheidung für ein nachvertragliches Wettbewerbsverbot erfordert nicht nur eine Kosten-Nutzen-Abwägung. Auch die Anforderungen an die Wirksamkeit einer solchen Vereinbarung sind streng und haben ihre Tücken im Detail.
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August 2016

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In solch einem Fall wird § 174 BGB bedeutsam, wonach ein einseitiges Rechtsgeschäft – insbesondere eine Kündigung – unwirksam ist, wenn der Bevollmächtigte keine Vollmachtsurkunde vorlegt und der Erklärungsempfänger das Rechtsgeschäft aus diesem Grund unverzüglich zurückweist.... mehr lesen

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BAG, Urteil vom 23.09.2015 – 5 AZR 767/13

Mai 2016

Zur Begründung von Ansprüchen auf Ausgleich eines Zeitguthabens, insbesondere von Überstundenansprüchen reicht es noch nicht aus, wenn sich Arbeitnehmer auf selbst gefertigte Arbeitszeitaufstellungen berufen. ... mehr lesen

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Mit Urteil vom 8. September 2015 (9 AZB 21/15) bestätigte und konkretisierte das Bundesarbeitsgericht noch einmal seinen bereits mit zwei Urteilen vom 22. Oktober 2014 und vom 3. Dezember 2014 eingeschlagenen Weg, auch GmbH-Geschäftsführern zumindest nach deren Abberufung den Rechtsweg zu den Arbeitsgerichten zu ermöglichen. ... mehr lesen