Kein Home-Office auf Anordnung

Kein Home-Office auf Anordnung

Arbeitsvertrag entscheidet

9. April 2019 – Beitrag von Eva Hüttl

Viele Arbeitgeber bieten ihren Arbeitnehmern Regelungen zum sog. Home-Office an. Regelmäßig wünschen dies die Arbeitnehmer, sparen sie sich doch lästige Fahrtwege, können Ihre Arbeitszeit flexibler gestalten und daher auch Beruf und Familie besser vereinbaren.
Wie aber ist die Rechtslage, wenn der Arbeitnehmer gar nicht im Home-Office arbeiten möchte, der Arbeitgeber dies aber anordnet?

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Neues zum Urlaub

Neues zum Urlaub

BAG–Urteil stärkt Arbeitnehmer-Rechte

9. April 2019 – Beitrag von Katharina Heinschke

Im November 2018 hatte der Europäische Gerichtshof mit zwei Urteilen die Rechte der Arbeitnehmer in puncto Urlaub und Urlaubsabgeltung gestärkt – und damit gleichzeitig die Pflichten der Arbeitgeber erweitert. Dem folgte nun auch das Bundesarbeitsgericht mit zwei Entscheidungen, die den Verfall der Urlaubsansprüche am Jahresende und bei Tod des Arbeitnehmers betreffen:

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Reisezeit als Arbeitszeit?

Reisezeit als Arbeitszeit?

BAG, Urteil vom 17.10.2018 – 5 AZR 553/17

8. November 2018 – Beitrag von Nadine Seidel

Gemäß Urteil des Bundesarbeitsgerichts vom 17. Oktober 2018 (5 AZR 553/17) soll die Reisezeit in der Regel wie Arbeit zu vergüten sein, wenn ein Arbeitgeber einen Arbeitnehmer vorübergehend ins Ausland entsendet. Dies wird damit begründet, dass die Reisen zur auswärtigen Arbeitsstelle und von dort zurück ausschließlich im Interesse des Arbeitgebers erfolgen.

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Know-How-Schutz

Know-How-Schutz

Dringender Handlungsbedarf für Arbeitgeber

8. Oktober 2018 – Beitrag von Katharina Heinschke

Die seit 2016 geltende EU-Richtlinie (EU 2016/943 vom 8. Juni 2016) für einen einheitlichen europäischen Schutz von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen hat in der Arbeitswelt bisher wenig Beachtung gefunden – zu Unrecht, denn sie hat in Bezug auf den Know-How-Schutz weitrechende Folgen für Arbeitgeber.

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Scheinselbständigkeit

Scheinselbständigkeit

Große Unsicherheit und finanzielle Risiken durch uneinheitliche Rechtsprechung

1. Juni 2018 – Beitrag von Philipp Bekemeier

In der arbeits- und sozialversicherungsrechtlichen Praxis müssen wir leider immer häufiger feststellen, dass die Unterscheidung zwischen einem abhängig beschäftigten Arbeitnehmer und einem selbständigen Auftragnehmer von den Gerichten völlig uneinheitlich und kaum vorhersehbar vorgenommen wird.
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Zuzahlungen zum Dienstwagen

Dienstwagen

Zuzahlungen zum Dienstwagen

Minderung der Steuerlast

29. März 2018 – Beitrag von Nadine Seidel

Gerade bei Arbeitsverhältnissen mit Geschäftsführern, Vorständen und leitenden Angestellten sind der Dienstwagen und dessen private Nutzungsmöglichkeit oft ein wichtiges Thema. Häufig erhalten die Führungskräfte einen vom Unternehmen geleasten Firmenwagen, den sie auch privat nutzen dürfen. Die Kosten dafür übernimmt in der Regel das Unternehmen. Daher bestimmt das Unternehmen auch in den meisten Fällen den Fahrzeuganbieter, die Fahrzeugklasse und die Ausstattung des Dienstwagens.

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Noch Anhörung oder schon Manipulation des Betriebsrates?

Noch Anhörung oder schon Manipulation des Betriebsrates?

Arbeitsgericht Gießen, Urteil vom 18. Oktober 2017 – 6 Ca 127/17)

7. März 2018 – Beitrag von Katharina Heinschke

Bei der Anhörung des Betriebsrats zur verhaltensbedingten Kündigung stellt sich für Arbeitgeber häufig die Frage, ob dem Betriebsrat neben den Kündigungsgründen auch weitere Pflichtverletzungen des Arbeitnehmers aus der Vergangenheit oder zusätzliche Informationen zur bisherigen Entwicklung des Arbeitsverhältnisses mitgeteilt werden dürfen oder sogar sollten. Dahinter steht häufig der Gedanke, dem Betriebsrat damit ein vollständigeres Gesamtbild von der Person des Arbeitnehmers und seinen Leistungen zu geben, damit er besser nachvollziehen kann, dass und warum eine Weiterbeschäftigung unzumutbar ist.

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GroKo-Pläne

GroKo-Pläne

Arbeitsrechtliche Vorhaben im Koalitionsvertrag

13. Februar 2018 – Beitrag von Philipp Bekemeier

Wer die Medienberichte über die Koalitionsverhandlungen verfolgt hat, dürfte kaum überrascht sein. Der lange diskutierte und noch unter dem Vorbehalt des Votums der SPD-Mitglieder stehende Koalitionsvertrag sieht einige wesentliche Neuerungen für die Arbeitswelt vor. Für die Umsetzung sind natürlich noch entsprechende Gesetzesänderungen notwendig. Da diese aber zumindest teilweise auch auf Vorschlägen einzelner Koalitionspartner aus der letzten Legislaturperiode beruhen, stehen sie schon in den Startlöchern. Grund genug, sich bereits jetzt darauf einzustellen.

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